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Black Crackle
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Aufgrund des Eintritts der USA in den WWII und der daraus resultierenden Materialknappheit stand auch ab Anfang des Jahres 1942 Chrom für Konsumgüter nicht mehr zu Verfügung. Dies bedeutete für die Zippo Mfg. Co., ihre Produkte aus minderwertigen, rostanfälligen Stahl zu produzieren. Um diese Stahl ZIPPO's vor Rost zu schützen wurden sie mit einer dicken schwarzen Lackschicht überzogen und im Ofen einbrennlackiert. Heute nennt man diese Modelle „Black Crackle“, typisch ist ihr zerknittertes "Risse Design". Die Bottom Stamps der "Black Crackles" waren aufgrund der Beschichtung nur sehr schwer oder gar nicht lesbar. Die Form des Cases, also des Gehäuses, entspricht immer noch dem 1938 eingeführten "Rounded Corners" Modell. Das Insert war 1942 noch "unmarked", also hatte keine Prägung.
Die "Black Crackle" ZIPPO's wurden zwischen 1942 und 1945 (bis Kriegsende) produziert. Die Black Crackle's von 1943 - 1945 unterschieden sich zu den 42ern Black Crackle's in der Form: Der Boden des Cases wurde nun deutlich nach außen gewölbt. Auch änderte sich das Hinge: Das 4er wurde durch ein 3er Hinge intern ersetzt. Von 1943 - 1946 war das "Middle-Barrel", also der mittlere Ring breiter als der linke und rechte Teil. Ab 1947 und bis zur Einführung des 5 Barrel Hinges im Jahre 1949, waren alle 3 Teile des Hinges gleich breit. Ab 1943 wurden auch erstmalig die Daten vom Boden, also das ZIPPO Logo und die PAT. Nr. auf das Insert pepresst.
s.a.: Black Crackle / crinkly
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Bottom stamp [Regular]
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Mit "Bottom stamp" ist die Prägung auf des Unterseite des Zippo's gemeint.
Eigentlich ist seit Bestehen des Zippo's eine Prägung auf dem Boden zu finden, aber seit Ende 1955 wurde auf dem Boden eines Zippo-Feuerzeuges ein sog. "Code" eingestanzt. Ursprünglich war dieser Code als ein Mittel der Qualitätssicherung gedacht. Man wollte eigentlich nur wissen, welche Zippo's aus welchem Jahr besonders häufig zur Reparatur zurück in die Fabrik kamen.
Dieser Code änderte sich im Laufe der Zeit mannigfaltig, so wurden anfänglich "Dots" (Punkte) verwendet, dann ab 1966 "Pipes" (senkrechte Striche), ab 1974 "Slashes", ab 1982 "Backslashes" und ab Juli 1986 wurden die römischen Ziffern mit der Angabe des Herstellungsmonats eingeführt. Es wurde mit "G" / "II" begonnen, was für die Herstellung des Zippo's im Juli 1986 steht. Jedes neue Produktionsjahr wird um eine römische Ziffer nach oben gezählt, z.B. "III" = 1987, "IV" = 1988, etc.
Für die Monatsangabe werden die Buchstaben "A" bis "L" verwendet, welche sich auf der linken Seite des Bodens befinden. Wenn man nun zählt, sind die Buchstaben A - L 12 Stück, für jeden Monat wird also jeweils ein Buchstabe verwendet: "A" = Januar, "B" = Februar, "C" = März, ... "K" = November und "L" = Dezember.
Dieses System wird für die regulären Zippo Modelle beibehalten bis zum Februar 2000, in diesem Jahr wird die Zahl "2000" mitgeprest. Für den Febr. 2000 existieren sogar zwei verschiedene Stempel: Einmal gibt es die Version mit nur "B" "XVI", und es gibt die Version "B" 2000 "XVI", allerdings wird gleichzeitig das Erscheinungsbild der Prägung neu designed.
Ab 2001 wird das System der Monatsangabe zwar beibehalten, jedoch werden nun die beiden letzten Ziffern des Herstellungsjahres, rechts neben dem Zippo Logo, gepresst. Z.b. steht "01" für das Jahr 2001, "02" für 2002, etc., diese Art der Bestempelung ist auch heute (Stand 2009) noch üblich.
Vor der Einführung des Codes ist es oft nur möglich, das Produktionsjahr des Zippo's in einem gewissen Zeitraum einzugrenzen. So spielt die Form, das Material, die Anzahl der Scharnieraugen, die Beschaffenheit des Inserts, der Nocke, etc. eine nicht unwichtige Rolle beim sog. "datieren" des Zippo's.
Viele Menschen sind sich der Bedeutung der "geheimnissvollen" Bodenprägung nicht bewußt. So schwirren immer noch Gerüchte umher, dass die Prägung des Zippo's den Wert angibt: Je höher die Zahl, umso wertvoller der Lighter. Das ist natürlich Unfug!
Die unten aufgeführten Bilder zeigen typische "Bottom stamps" von Regular Zippo's
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Bottom stamp [Slim]
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Bei den Zippo Damen Modellen (Slim) verhält es sich mit der Bodenprägung ähnlich wie bei den Regular lighters. Slim lighters wurden allerdings erst 1956 eingeführt und der Boden war bis Ende 1967 flach, danach wurde erst der (->) Konservendosenboden verwendet, bei den Regulars wurde diese vertiefte Form des Bodens erstmalig 1946 verwendet.
Die Prägungen der Slim Zippo's in den Jahren 1956 - 1965 differierten von denen der Regular Modelle und erst ab dem Jahre 1966 sind die Bottom Stamps der "Slim's" gleich denen der "Regular's".
Die Prägungen in den Jahren 1956, 1957 und 1958 waren sogar gleich, jeweils vier dots (Punkte) links und rechts vom Zippo Logo, die Jahrgänge konnten nur anhand der Inserts unterschieden werden. Erst Ende 1958 wird auf der rechten Seite ein Dot entfernt (.... ZIPPO ...).
Auch ist die Prägung aus dem Jahre 1965 besonders: Es ist der einzigste Jahrgang, der keinen Code auf dem Boden hat, es wurde nur das Zippo Logo gestempelt.
Unten sind diverse Prägungen von regulären Slim lighters aufgeführt.
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Bottomz Up
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Seit Jahrzehnten ist der Zippo Boden Stempel auf einem echten Zippo Lighter geprägt worden. Das einfache System mit den "Dots" und "Slashes", welches ursprünglich eingeführt wurde, um Feuerzeuge zu identifizieren, die zu Zippo zur Reparatur kamen, wurde später ersetzt durch Buchstaben und römische Ziffern, und noch später durch Buchstaben und Zahlen, welche das Herstellungsjahr anzeigten.
Nun drehte Zippo buchstäblich das ganze System auf den Kopf.
"Bottomz Up" zeigt nicht nur den traditionellen Bodenstempel, sondern diesen auch auf dem Deckel des hochglanzpolierten und verchromten Feuerzeugs.
Während der konventionelle Code, der den Monat und das Jahr der Herstellung anzeigt, weiterhin im "canned-style" auf dem Boden zu sehen ist, so wird bei der Prägung auf dem Deckel (ebenfalls im "canned-style") die Jahreszahl der Herstellung und ein Logo angezeigt, welches das Zippo als "Bottomz Up" identifiziert. "Bottomz Up" wurde 2008 im Markt eingeführt.
Bild: Katalog "Zippo Collection - 2009"
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